Zeitung in der Schule 2.0

Zeitung in der Schule 2.0

Neue Kooperation mit den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) im Rahmen des Projektes Zeitung in der Schule (ZiSch).

Seit den 80ern gibt es das Projekt „Zeitung in der Schule“ – kurz ZiSch. Mit dem Projekt wenden sich deutsche Tageszeitungsverlage an ihre jungen und jüngsten Leserinnen und Leser. Es gibt kaum einen unter den 350 deutschen Tageszeitungsverlagen, der sich nicht in diesem Feld engagiert.

Auch wenn das Projekt einerseits als (Marketing)-Instrument der Verlage zu sehen ist, um Lesernachwuchs zu gewinnen, geht es bei ZiSch um viel mehr: Kinder und Jugendliche sollen Zeitung kennen- und schätzen lernen. Durch die Lektüre der Tageszeitung soll das Interesse junger Menschen am Gemeinwesen geweckt und ihre Allgemeinbildung und Medienkompetenz gestärkt werden.

Auch die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) – als einzige gedruckte regionale Tageszeitung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe – engagieren sich seit Jahren im Rahmen des Projektes ZiSch.

Die Auseinandersetzung mit der Zeitung in der Schule soll Lese- und Informationskompetenz und Demokratieverständnis fördern. Teilnehmende Schulklassen sind eingeladen, in jedem Jahr zu verschiedenen Themen Artikel zu verfassen. Die eingesendeten Beiträge werden in der jährlichen Sonderbeilage abgedruckt und auf der ZiSch-Webseite veröffentlicht.

Auch ein Besuch eines Redaktionsmitgliedes steht auf dem Programm. Somit erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Journalismus und können sich mit seiner Rolle als Teil einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft auseinandersetzen.

Auch ein Projekt wie „Zeitung in der Schule“ muss sich weiterentwickeln und den neuen Begebenheiten anpassen.

Unsere Gesellschaft hat sich seit Beginn der Digitalisierung extrem gewandelt.  Das Internet ist für uns zu einer der wichtigsten Informationsquelle geworden. Seien es Nachrichten zum aktuellen Weltgeschehen, Test- und Erfahrungsberichte zu bestimmten Produkten und Dienstleistungen, Meinungen, Empfehlungen und Diskussionen oder detaillierte Hintergrundinformationen zu jedem erdenkbaren Thema: All das und noch viel mehr ist nur einen Klick entfernt. Inhalte sind nicht nur zu jeder Zeit, sondern auch an jedem Ort abrufbar. Durch das Internet hat die Nachrichtenübermittlung an Schnelligkeit und Reichweite gewonnen. Dabei wird es zunehmend schwieriger alle Informationen im Detail zu lesen und zu überprüfen. Neben renommierten Nachrichtenquellen haben sich Internetdienste wie Twitter und soziale Netzwerke wie Facebook & Co. als Informationsquellen etabliert. Brauchte es früher Tage oder Wochen, bis sich Nachrichten verbreitet haben, finden Meldungen heutzutage über soziale Netzwerke innerhalb von Minuten ihren Weg um den Globus. Wir müssen längst nicht mehr unbedingt alles wissen, viel wichtiger ist es für uns zu verstehen, wie wir die entsprechende Information im Internet finden können.

Informationskompetenz ist zu einem wichtigen Baustein der Medienkompetenz geworden. Gerade im Zeitalter von Desinformation und Fakenews ist es immer wichtiger den Unterschied zwischen objektiven Nachrichten und subjektiv gefärbten Beobachtungen zu kennen und Informationen aus dem Internet auf ihren Wahrheits- und Informationsgehalt prüfen und nach ihrer Wertigkeit beurteilen zu können.

Das Medienkompetenz Team unterstützt das Projekt „Zeitung in der Schule“.

In der Kooperation mit den Badische Neuesten Nachrichten unterbreitet das Medienkompetenz Team ab 2022 den teilnehmenden Schulen ein Workshop-Angebot zur Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz.

Beginnen werden wir bereits im Schuljahr 21/22 in dem wir das Angebot in Zusammenarbeit mit den BNN und einer Auswahl an Pilotschulen initial testen und die dadurch erlangten Erkenntnisse direkt in die weitere Planung einfließen lassen.

„Was ist das Internet?“ (Grafik)

„Was ist das Internet?“ (Grafik)

Irgendwann während der Corona-Zeit haben wir seit langem mal wieder den Stift in die Hand genommen und einfach drauf los gezeichnet. Unter der Fragestellung „Was ist das Internet“ entstand eine Zeichnung, die wir jetzt gerne veröffentlichen. So, als kleines Geschenk bevor es in die Adventszeit geht… 😉

Ziel war es, darzustellen das „DAS INTERNET“ weitaus mehr darstellt als nur reine Webseiten oder Social Media. Die Grafik zeigt Dienste und Services die das Internet nutzen und wie diese in Verbindung stehen. Im Zentrum stehen wir, als die Nutzenden, und um uns herum existiert eine Welt voller digitaler Lösungen.

Keine Frage: Die Grafik ist eine sehr vereinfachte Darstellung und spiegelt sicher nicht alle Aspekte wieder. Trotzdem zeigt sie ganz gut, dass die digitalen Medien nicht alles sind.

Die Zeichnung lag hier nun bereits eine Weile rum. Gerne teilen wir die Zeichnung an dieser Stelle. Sie darf gerne zu Anschauungszwecken genutzt, verbreitet und weitergeben werden. Sollte jemand Interesse haben, eine schönere oder detaillierte Version zu erstellen oder Lust haben die vorliegende Version einmal schöner zu illustrieren, dann darf er sich gerne direkt bei uns melden… 🙂

Ansonsten viel Spaß mit der Grafik.

Zum Download gibt es eine colorierte und eine schwarz-weiß Version:

Familien und digitale Medien

Das Modul „Familien und digitale Medien“ des Cumila Lehrplans richtet sich an Eltern, Lehrkräfte und Menschen, die Kinder und Jugendliche begleiten. Das Modul besteht aus zwei Hauptteilen.

Kinder an digitale Kompetenzen heranführen

Teil 1 betrachtet die Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftige Arbeitswelt und zeigt Möglichkeiten auf, wie Eltern, Lehrkräfte und Begleitpersonen Kinder und Jugendliche auf die neuen Anforderungen vorbereiten können. Genauer beleuchtet werden dabei die Themen:

  • In Teams arbeiten
  • Lernen
  • Kreatives und kritisches Denken
  • Interkulturelle Kompetenzen
  • Grundlagen digitaler Technologien

Kinder bei der Nutzung digitaler Medien begleiten

In Teil 2 geht es um die praktische Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung digitaler Medien. Durchgängig verfolgt wird dabei das Konzept, Kinder von einer begleiteten Nutzung zu einer mündigen eigenständigen Nutzung zu führen. Das dafür notwendige Wissen wird den Teilnehmenden für folgende Themenbereiche vermittelt:

  • Altersgerechte Mediennutzung
  • Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz
  • Datenschutz & Privatsphäre
  • Schutz vor sexuellen Übergriffen im Netz
  • Chats begleiten
  • Social Media begleiten
  • Gaming begleiten

Die Lernmaterialien von Modul 6 wurden primär für die Erwachsenenbildung erstellt, viele Bausteine lassen sich aber auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verwenden. Die Materialien sind so gestaltet, dass sie viel Raum für das Ausprobieren digitaler Medien lassen, so dass auch Teilnehmende mit wenig Vorkenntnissen einen Zugang zu diesen Themen finden.

Alle Projektergebnisse sind frei verfügbar und finden sich unter https://www.cumila.eu

Wir stellen vor: CUMILA

Wir stellen vor: CUMILA

Was ist CUMILA?

CUMILA bietet einen Leitfaden für einen Medien- und Informationskompetenz Lehrplan für Erwachsene. 

CUMILA ist in 6 Themenmodule unterteilt. Zu jedem dieser Module gibt es zunächst ein umfassendes Handbuch, das einen Überblick über die wichtigsten Inhalte gibt und das notwendige Wissen vermittelt.

Darauf aufbauend findet sich zu jedem Modul ein Beispiels-Lehrplan, der eine mögliche Umsetzung des Themas im Rahmen einer Lehrveranstaltung definiert. Ergänzend finden sich in dem Projekt-Wiki frei verfügbare Lernmaterialien und Übungen.

Die Themengebiete und ihre Inhalte:

  • Digitale Bürgerschaft und digitale Gesellschaft
  • Kommunikation und Kollaboration
  • Informationsbeschaffung und Meinungsbildung
  • Sicherheit, Privatsphäre und Datenschutz
  • Technologie
  • Familien und digitale Medien

Wie komme ich an die Inhalte?

Alle Information sind auf der Projektwebseite www.cumila.eu veröffentlicht.

Darüber hinaus verweisen wir gerne auf die Projektwebseite auf der EPALE Plattform (https://epale.ec.europa.eu/en/blog/) sowie auf die Facebookseite des Projektes (https://www.facebook.com/Cumila.eu)

Um CUMILA einem breiteren Publikum vorzustellen, stellen wir das Projekt im Rahmen einer Online-Präsentation im Detail vor. Lernen Sie die einzelnen Komponenten von CUMILA besser kennen und erfahren Sie, wie Sie CUMILA selbst einsetzen können.

Finden Sie jetzt die Termine unter https://cumila.eu/dates/?lang=de

Gerne stellen wir Ihnen CUMILA auch in einer individuellen Präsentation vor. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf: info@cumila.eu

Gemeinsame Forderungen zur Bildungsplattform für Baden-Württembergs Schulen

Bereits im Januar unterzeichneten 20 Organisationen einen gemeinsame Stellungnahme zur zur Verwendung von Cloud-Software in Schulen. (Hierzu haben wir damals [hier] auch einen Beitrag verfasst.) Heute haben die gleichen Organisationen eine zweite Stellungnahme veröffentlicht und darin gemeinsame Forderungen zur Bildungsplattform für Baden-Württembergs Schulen formuliert.

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