Unser Dauerbrenner Suchtprävention „Sucht in kleinen Dosen“ fand auch in diesem Jahr wieder in der Woche nach den Faschingsferien statt. Zum ersten Mal seit Corona im gewohnten Umfeld an der Hochschule Karlsruhe und ohne Einschränkungen. Über 400 Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe nahmen das Angebot wahr.
Unter dem Motto „Bier, Devrooms, Open Source, 8000+ Hacker und 771 Vorträge“ fand am 4. & 5. Februar die FOSDEM in Brüssel statt. Klar, dass Madeleine und ich uns sofort angesprochen gefühlt haben. *hüstl* Tatsächlich sind wir im Rahmen unserer EU-Vernetzung zum Thema Datenschutz und Open Source an Schulen auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden. Passend dazu startet diese Woche auch unser nächstes Erasmus+-Projekt „GDPRism“ (https://gdprism.eu), bei dem es um praktischen Datenschutz in der Aus- und Weiterbildung geht. Das Thema Open Source ist damit eng verknüpft.
Unsere anonyme und kurze Umfrage richtet sich an die Mitarbeitenden aus dem Bildungsbereich. Wir wollen wissen, wie sie persönlich zum Datenschutz steht und inwieweit er den Berufsalltag behindert oder bereichert. Die Umfrage ist völlig anonym und richtet sich an alle die im Bildungsbereich arbeiten. Sei es im schulischen wie auch außerschulischen Bereich oder in der Berufs- und Erwachsenenbildung.
Datenschutz hier, Datenschutz da. Viele hassen, nur wenige lieben ihn. Auf der einen Seite soll die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) uns und unsere Daten schützen, auf der anderen Seite wird sie von vielen als hinderlich und realitätsfern empfunden.
Am Freitag, den 14. Oktober 2022 fand in Baden-Baden zum ersten Mal das „Forum für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ statt. Und wir waren dabei… Wir waren den Tag vor Ort und durften sehr viele wertvolle Gedanken, Kontakte und Momente wieder mit nach Hause nehmen.
Es war eine gelungene Veranstaltung, welche uns als gemeinnützigen Verein die Gelegenheit gab uns mit anderen Vereinen, Organisationen und Menschen auszutauschen um voneinander und miteinander zu lernen. 🤝
Über den Sommer war es ruhig in unserem Blog aber hinter den Kulissen waren wir sehr fleißig. Wir haben aufgeräumt! Wir haben unsere interne Ablage endlich von einem *hüstl* nicht so geeigneten Anbieter in eine Nextcloud umgezogen. Und wir haben jede Menge Materialien in unser Wiki gepackt, die wir mit euch teilen wollen:
Am Samstag, den 16. Juli fand auf dem Gelände der Gartenschau in Eppingen der Nussbaum Familientag statt. Und wir waren auch dabei! Im Stadtpavillon ging es bei uns um soziale Medien, Gaming und Smartphone-Nutzung in der Familie. Zudem zeigten wir Möglichkeiten auch jüngere Kinder frühzeitig auf spielerische Art IT-Grundlagen zu vermitteln und boten auch einen Scratch-Kurs für Mädchen und Jungs…
Nach 2 Jahren Corona-Pause fand dieses Jahr die zweite Bunte Nacht der Digitalisierung in Karlsruhe statt. Unter dem Motto „Informieren – Ausprobieren – Augen öffnen“ gestalteten wir gemeinsam mit den Badischen Neuesten Nachrichten im ZKM eine Veranstaltung mit Vorträgen, einer kleinen Ausstellung und vielen Mitmach-Angeboten rund um das Thema Fake News.
In unserem Beitrag ging es um den Einfluss von Fake News im privaten Umfeld, welche Probleme durch Fake News entstehen, wie man aber auch reagiert, wenn in der Familie und im Bekanntenkreis Fake News geteilt werden. Alle Inhalte des Vortrags und der Ausstellung findet ihr auch online unter: https://medienkompetenz.team/unsere-projekte/votraege-workshops-barcamps/fake-news-im-internet/ .
An unseren Mitmach-Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher Fake News auf unterschiedliche Weise erleben. Augen öffnend und gleichzeitig unterhaltsam waren die Rätselstationen, an denen man echte Bilder, Videos oder Audios von solchen unterscheiden musste, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erzeugt wurden (Links zu den Quizseiten finden sich ebenfalls auf der begleitenden Webseite). Darüber hinaus stellten wir Methoden vor, wie man als Privatperson Falschmeldungen identifizieren kann, z.B. mit Hilfe von Faktencheck-Webseiten, Bilderrückwärtssuche oder, wer sich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, mit so genannten „OSINT-Methoden“ – Recherchen in öffentlichen Quellen im Internet.
Endlich sind wir mit unseren Workshops wieder regelmäßig an den Schulen in Karlsruhe. Aktuell sind wir vor allem an Grundschulen unterwegs und erarbeiten mit den Kids Grundlagen für den sicheren Umgang mit digitalen Medien.
Schutz persönlicher Daten im Netz – wie man z.B. in Social Media Profilen nicht zu viele Infos von sich preis gibt.
Was muss man bei Fotos und Videosim Netz beachten – und wie man trotzdem ein Gruppenbild der Klasse machen kann.
Kommunikation und Kommentare im Netz – wie man respektvoll mit anderen aber auch mit sich selbst im Netz umgeht. Was man bei negativen Reaktionen im Netz tun kann. Zum Üben haben wir mittlerweile dabei: Das Internet – schräg und mit dem großen Maul, das ständig Kommentare ausspuckt.
Fast schon wieder mit normalem Programm konnten wir dieses Jahr unsere Suchtpräventionswoche „Sucht in kleinen Dosen“ in Karlsruhe vom 7.-11.03.2022 durchführen. Pandemiebedingt waren wir dieses Jahr mit unserem Team an den Schulen zu Besuch.
Tülay und Inga waren mit dem Kurzprogramm zur Suchtprävention im Bereich digitale Medien und Glücksspiel dabei und haben unter anderem Hilfsangebote für Jugendliche im Internet vorgestellt, wie z.B. https://www.juuuport.de/. Zusätzlich zu den Angeboten vor Ort in Karlsruhe können diese von Jugendlichen sehr einfach und niederschwellig genutzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf, den Jugendlichen eine Checkliste mitzugeben, welche Anzeichen auf eine suchtartige Nutzung von digitalen Medien hinweisen und in welchen Situationen man besonders gefährdet ist. Da es viele Überschneidungen zum klassischen Glücksspiel gibt und viele Glücksspielangebote mittlerweile ins Internet verlagert wurden, kann dieses Thema im Workshop ebenfalls abgedeckt werden.
Unsere Webseite https://www.sucht-in-kleinen-dosen.de, die wir während der Lockdowns erstellt hatten, konnten wir dieses Jahr zur Vor- und Nachbereitung der Workshops einsetzen.
Zur Vorbereitung der Workshops haben die Schulklassen Videos rund um das Thema Sucht erstellt. Wir waren total platt über die Vielfalt und Kreativität der Beiträge. Auch das Feedback der Jugendlichen zur Aufgabe war durchweg positiv.
Wir starten in ein neues Jahr. Zeit auch einmal zurückzublicken.
Seit der Gründung im August 2018 hat unser Verein mit einem kleinen Kernteam über 100 Veranstaltungen durchgeführt und mittels verschiedener Kanäle über 1800 Eltern, Schülerinnen und Schüler erreicht. Die Videos unseres YouTube-Kanals medienkompetenz.tv haben insgesamt über 24.000 Aufrufe. Zudem unterstützten wir Eltern u.a. mit dem Portal www.digitaler-elternabend.de, aber auch Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen, mit eigenen Vorträgen, Workshop und Präsenzveranstaltungen – und das alles kostenlos.
Mit dem Ziel noch mehr Menschen zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern der digitalen Welt zu machen, möchten wir unsere Vereinsarbeit zur Umsetzung neuer Ideen weiter ausbauen. Um auch zukünftig den steigenden Bedarf decken und neue Projekte umsetzen zu können, benötigen wir jedoch weitere Unterstützung.
Die Arbeit des Medienkompetenz Teams kann hierbei auf unterschiedliche Art und Weise unterstützt werden:
Durch die aktive Mitarbeit im Verein oder einzelner Projekte
Durch finanzielle Förderung des Vereins oder einzelner Projekte durch Spenden oder einer Fördermitgliedschaft
Durch die Bereitstellung von Ressourcen, Know-how, Dienstleistungen oder sonstiger Unterstützung
Und speziell für Unternehmen und Organisationen haben wir 2021 das Bündnis für Medienkompetenz ins Leben gerufen. Als Unterstützer und Partner des „Bündnis für Medienkompetenz“ können diese zeigen, dass sie sich aktiv für Aufklärung und Bildung, die Vermittlung von Werten und für die digitale Souveränität der Gesellschaft einsetzen.
Neues Jahr, neue Unterstützer
Wir sind froh, dass wir bereits für dieses Jahr einen neuen Partner gewinnen konnten. Und dann auch noch aus der Region. Und zwar die Schroff-Stiftung für soziale Zwecke aus Baden-Baden, die 2021 in die SANNI Foundation umbenannt wurde.
Als erfolgreiche Unternehmer wollten Gunther und Ingrid Schroff der Gesellschaft etwas zurückgeben und gründeten daher Ende 1984 die Schroff-Stiftungen aus ihrem Privatvermögen. Die Schroff-Stiftung für soziale Zwecke unterstützte seit ihrer Gründung verschiedene soziale Projekte im In- und Ausland. Eins dieser Projekte war ein Hilfswerk in Thiruvananthapuram (Südindien), bei welchem es anfangs vor allem darum ging, eine mobile Diabetesstation zu finanzieren und Patenschaften für Kinder in extremer Armut zu vermitteln.
Die von Ihrer Familie vermittelten Werte, der Gesellschaft etwas zurückgeben zu wollen, die Passion für Asien und die Tatsache, dass auch andere Personen ihre Aktivitäten unterstützen möchten, hat Susanne Schroff, die Tochter der Stiftungsgründer, bestätigt, in der Schweiz (ihrem Lebensmittelpunkt) mit einer eigenen Stiftung aktiv zu werden. Die im Dezember 2010 von ihr gegründete SANNI Foundation baute schließlich die Aktivitäten in Thiruvananthapuram deutlich aus und erweiterte sie auf Myanmar. Schließlich wurde 2021 die Schroff-Stiftung für soziale Zwecke in SANNI Foundation umbenannt, um das Entwicklungspotential der Stiftung voll ausschöpfen und somit noch mehr Bedürftigen helfen zu können. Beide Stiftungen sind aufgrund von Susanne Schroff, die jeweilige Stiftungsratsvorsitzende, eng miteinander verbunden. Diese Verbundenheit wird weitgehend darüber gestärkt, dass sich inzwischen auch die 3. Generation in beiden Stiftungen engagiert.
Wir freuen uns, mit der SANNI Foundation einen langfristen Partner aus der Region gewonnen zu haben. So starten wir motiviert und voller Elan in das neue Jahr…
Und vielleicht auch bald mit Unterstützung von Dir, Ihnen oder Euch?